Lady Delicious

Tim Raue

5. November 2010
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Tim Raue hat sich selbständig gemacht, endlich, der Kolibri, aus dem Käfig entflogen, ist Logo des Restaurants und zugleich Symbol der Freiheit. Zurück zu seinen Wurzel hat er das Restaurant in Kreuzberg eröffnet. Die Einrichtung ist chic, aber nicht steif, hell, offen. Das Servicepersonal wurde vom Ma gleich mitgenommen, so dass es diesbezüglich keine großen Veränderungen gibt. Die gibt es jedoch bei den Weinpreisen, die jetzt wesentlich kundenfreundlicher kalkuliert sind. Nun zum Wichtigsten, dem Essen: Auch hier sind wenig Veränderungen zum Ma festzustellen, was durchaus erfreulich ist. Alle Speisen sind als moderne Interpretation der asiatischen Küche zu verstehen und unglaublich gut umgesetzt. Man muss allerdings einen Hang zur Schärfe haben, um die Küche schätzen zu können.
Das Mittagsmenü zählt zu den besten Deals der Stadt. Für 38 € werden drei Gänge auf Sterneniveau angeboten, wobei man auch drei Hauptgänge wählen kann. Zum Anfang fiel die Wahl auf Dim Sums, gefüllt mit Hummer, Karotte und Ingwer, gefolgt von Kabeljau in Sojasud und dann der überragend schmeckenden Pekingente. Alles traumhaft, zum Nachtisch reichte die Zeit leider nicht. Aber es wird sicher bald ein nächstes „Mahl“ geben.
Tim Raue

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Yumcha Hereos

30. Oktober 2009
4 Kommentare

Berlins Mitte ist hipp und die Gegend um die Torstraße noch hipper. Da bietet es sich an, mit hippen Restaurants auch gleich zu expandieren. Die Betreiber vom Toca rouge, einem innovativen Chinesen in der Torstaße, haben einen zweiten Laden im Weinbergsweg aufgemacht. Und da Berliner ja was auf ihre Weltoffenheit geben (siehe der Blog: wie werde ich ein Berliner) heißt der Laden nicht etwas Dim Sum Hereos,  sondern chinesisch politisch korrekt Yumcha Hereos. Das heißt nämlich Tee trinken, und zum Tee reicht man dann eben Dim Sums, kleine Teigtäschchen, und die sind ganz köstlich. Es gibt sie mit diversen Füllungen, mit Fleisch, Garnelen, Ingwer, Gemüse, gebraten oder gedämpft, aber es gibt auch größere Hauptgerichte, wie wirklich legendäre Rippchen. Man wird auch animiert, immer mehr zu bestellen, weil man in die Küche schauen kann, und lauter Bastkörbchen mit leckerem Inhalt auf einen warten. Die Einrichtung ist ansonsten schlicht, sehr modern, (unbedingt auf die Toiletten gehen!)und ist eine Mischung aus Imbiss und Restaurant. Es ist kein Ort zum stundenlangen Verweilen, doch durchaus ein Ort zum Wiederkommen.

http://www.yumchaheroes.de/

Weinbergsweg 8, 10119 Berlin, Tel.: 030-76213035


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Tian Fu

Mitten im bürgerlichen Wilmersdorf liegt eines authentischsten chinesischen Restaurants in Berlin. Die Einrichtung kommt ohne viel Schnörkel aus, viele Tische sind rund und groß, was seinen Grund hat. Denn Chinesen gehen selten zu zweit essen, sondern eher in größeren Gruppen, und das macht auch sehr viel Sinn. Denn so kann man all die Köstlichkeiten teilen und doppelt geniessen. Dies sei auch allen anderen Gästen wärmstens ans Herz gelegt. Wir waren zu sechst, eine ideale Anzahl.
Der Schwerpunkt liegt auf Szechuan-Küche, d.h. die Gerichte sind etwas schärfer. Zu empfehlen sind u.a. kleine Dumplings in Chili-Sud, Quallensalat, gebratene Pepperonies, Garnelen in Pfeffer und Salz, Bohnen mit Hackfleisch, ein ganzer Karpfen und unendlich viel mehr. Wir haben immer mehr nachbestellt, weil es so lecker war. Sollte man tatsächlich nur zu zweit hingehen, sei hier das chinesische Fondue empfohlen, wobei die unterschiedlichsten Zutaten, von Shrimps über Lammfleisch und Glasnudeln bis Tofu, alles in zwei verschiedenen Brühen gegart werden, um sie dann in diverse Saucen zu dippen.

Uhlandstr.142, 10719 Berlin, 030 8613015

http://www.tianfu.de/index_restaurant.html


Hakkasan

6. September 2008
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In London kann man unglaublich gut ethnologisch essen, kein Wunder also, dass sich hier einer der wenigen Dim Sum Chinesen mit Michelin-Stern befindet, und das zu Recht. Solche Dim Sums hatte ich noch nie, wie kostbare Kunstwerke, eigentlich wollte man sie gar nicht essen, aber doch, ja, immer mehr, hmmmm.
Das Desing des Ladens ist auch sternewürdig, hallenartig, mit vielen Säulen, dunkel, aber tolle Beleuchtungselemente.
Das Publikum ist entsprechend sehr trendig, edel und cool, passend zur location. Das waren wir nicht, aber fanden es trotzdem ganz toll.

8 Hanway Place, Covent Garden, London W1T 1HF,  +44 8712 238002


    Das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen

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