Lady Delicious

Daruma

Der Westen Berlins hat viele gute asiatische Resturants zu bieten. Die Uhlandstraße ist einspezielles El Dorado. Hier gibt es jetzt auch einen sehr ahthentischen japanischen Imbiss. Die Gäste sind fast alles Asiaten, wir waren die einzigen Langnasen. Es gibt nur eine kleine Speisekarte und der Laden schließt um 20:00, es ist übrigens wirklich ein Laden, für japanische Spezialitäten. Was gekocht wird, ist ganz köstlich: Udon-Suppe mit selbst gemachten dicken Nudeln, Bento-Box, eine Lunchbox mit gemischtem Inhalt, z.B. eingelegtem Gemüse, Tempura-Garnelen, Seetang und vieles mehr. So ist man wirklich in Japan, ich war letztes Jahr dort, und so sieht ein schneller Lunch aus:

Brüssel 016

Brüssel 017

Daruma, Uhlandstr.61, 10719 Berlin, 030-8736131

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Aroma

Ein weiterer Chinese im chinatown der Kantstr. und zwar ein guter. Die Öffnungszeiten gehen bis tief in die Nacht, um 2:00 morgens findet man hier durchaus noch viele hungrige Chinesen, aber auch schon früh wird man mit köstlichen Dim Sums versorgt,  um 12:00 mittags, am besten Sonntags, ist dies eine phantastische location, um asiatisch zu brunchen. Man sieh, fast rund um die Uhr wird man authentisch chinesisch versorgt. Häufig fallen hier größere Gruppen von Chinesen ein, die sich an runden Tischen niederlassen, und die Speisekarte rauf und runter bestellen, hmmmm.

Kantstr. 35, 10625 Berlin, 030 37591628


Dos Palillos

9. April 2010
7 Kommentare

Berlin hat eine Neuentdeckung zu bieten,  Dos Pallilos, zwei Stäbchen, heißt das Restaurant im Hotel Casa Camper und überrascht mit einem Konzept, was es bisher in der Hauptstadt nicht gab. Es ist das zweite Restaurant eines Küchenchefs aus Barcelona, Albert Raurich, der bei Ferran Adria, dem Molekularguru, gelernt hat. Man sitzt an einem langen Tresen wie in einer Bar und kann den vielen Köchen zuschauen, wie sie unendlich viele kleine Köstlichkeiten zubereiten. Eigentlich bekommt man Tapas, aber asiatische. Man kann zwischen einem 12- und einem 16-Gang Menü wählen (45 € o. 60 €), und bekommt die entsprechende Anzahl von Häppchen. Das Prinzip läuft darauf hinaus, dass man sich alles teilt, also eigentlich von einem Tellerchen ißt. Nur kein Futterneid, man wird satt. Es gab: Karamelisierte Walnüsse, gebackene Wantans, jap. Salat mit Reisessig mariniert, vietnamesische Sommerrollen, Seeteufelleber in Ponzusauce, Onsenei, bei 63 Grad 30 min gegart, Tempura von Lotuswurzeln, Dumplings, selbstzurollende Maki, Gyoza, Tintenfischgemüse, Burger mit Ingwer, kantonesische Rippchen, und 2x Dessert. Alles hatte einen ungewöhnlichen Twist und war super lecker. Dazu gibt es eine gute Weinauswahl und phantastische Cocktails.

http://www.casacamper.com/berlin/dining/dospalillos-de.html
Weinmeisterstr.1, 10178 Berlin, 030-20003413


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Basim

19. März 2010
4 Kommentare

Östlich der Prenzlauer Allee tut sich was. Neben dem hier schon beschriebenen Femminamorta hat seit neuestem das Restaurant Basim eröffnet. In schönen Altbauräumen bei edel-schlichtem Ambiente bekommt man ambitioniertes zu speisen. Die Auswahl ist international, es gab eine Terrine von Ratatouille-Gemüse, Bulgur mit gefüllter Zucchini-Blüte und bretonische Seezunge mit Meerrettich-Rote Beete Schaum. Es folgten eine variantenreiche Käseauswahl und Zimtbällchen mit Zwetschgen. Alles war sehr lecker, dazu gibt es 6 offene Weine, die man auch vorher probieren durfte, und Flaschenweine zu durchaus zivilen Preisen um 22 €. Das Essen ist nicht unbedingt preiswert für die Gegend, aber jeden Cent wert. Menuangebote gab es leider noch nicht, aber das kann ja noch kommen. Für die Gegend ist das Restaurant ein definitiver Gewinn.

Restaurant Basim
Immanuelkirchstr 7 / Ecke Winsstr.65
10405 Berlin
030-40056821


The Berkeley

28. Dezember 2009
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High Tea in London, das muss sein. Aber nicht irgendwo, sondern im alt eingesessenen Berkeley Hotel, ums Eck von Harrods, wo sonst. Aber angestaubt ist diese location gar nicht. Die Einrichtung ist im art deco Stil, und die Törtchen sind absolut auf der Höhe der Zeit. Denn: Sie werden von Designern entworfen!

                                         

Man bekommt zu den kleinen Kunstwerken, welche den Design-Kleidern nachempfunden wurden, gleich Photos selbiger mitserviert, damit man die Ähnlichkeit auch beurteilen kann. Das einzige Problem: Isst man sie alle auf, passt man wohl nie in diese Kleider, egal! Und das Beste ist, man kann soviel nachbestellen, wie man möchte, genial!

The Berkeley, Wilton Place, Knightsbridge, London


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Whisky-Dinner

24. November 2009
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Whisky-Dinner sind gerade angesagt, ich hatte schon einiges darüber gelesen, u.a. in enem schönen Artikel im Tagesspiegel, war aber noch nie in den Genuss gekommen, Whisky zum Essen zu trinken, eher vorher oder nachher, bis auf eine einzige Ausnahme in Bowmore, wo ich eine überbackene Auster bekam und dazu eben den namensgebenden Whisky des Ortes. Das war recht lecker und so war ich hocherfreut, an einem Dinner im Regents teilnehmen zu dürfen, welches Whiskys von Diageo mit Küche von dem 2-Sterne-Koch Christian Lohse verband, hmmm. Es gab einen 12jährigen Linkwood zu Steinpilzrisotto, Oban, 14 Jahr, zu Perlhuhnbrust, 16jährigen Mortlach zu Käse und Cardu, 12 Jahre zu wärmem Schokotörtchen. Das alles schmeckte erstaunlich gut. Wie bei Wein, so kann auch hier ein positver Synergieeffekt zwischen Speis und Trank entstehen. Nur ergibt sich das Problem, dass man gewöhnlich mehr Flüssigkeit beim Essen zu sich nimmt als 2 cl. Da ich Whisky eher unverdünnt mag, würde das wohl auf Dauer ein kleines Leberproblem geben. Egal. Der Abschluss war gleichzeitig der Höhepunkt des Abends, denn wir durften auch noch „The Masters Choice, Single Cask Selection“ probieren. Die daran beteiligten Destillerien füllen jeweils nur ein einziges Fass ab, welches dann in diese Sammlung geht, welches die besondere Eigenart der Destillerie wiedergeben soll, aber mit einem besonderen Twist: Lagert der Whisky z.B. regulär im Bourbon-Fass, so wird eventuell ein Sherry-fass genommen und umgekehrt. Der für mich absolute Favorit war dabei der Mortlach, wirklich traumhaft, ausgewogen und harmonisch, mehr, mehr, mehr!!


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MADANG

11. November 2009
5 Kommentare

Koreanisch ist im Trend. Nachdem die Küche in Berlin bisher weitgehend unbekannt war und nur von der koreanischen Gemeinde in traditionellen, zwar sehr leckeren, aber doch etwas angestaubten Restaurants genossen wurde, macht sich die 2. Generation auf, und entwicklet coole, hippe oder auch, wie in diesem Fall, eher imbissartige locations.

Das neue Restaurant in Kreuzberg wird aber durchaus auch von Koreaner gut besucht, aber jüngeren, und eben nun auch von ein paar Deutschen. Der Service ist grandios und erklärt die unbekannten Speisen begeistert und lehrreich. So gibt es Bibimbab, einen Reistopf mit sehr viel Gemüse, etwas Fleisch,einem Ei und scharfer Sauce, serviert in einem heißen Steintopf, oder einen Eintopf, dessen Name ich schon wirder vergessen habe, mit Schweinefleisch und Kimchi, einem 6 Wochen lang vergorenen Chinakohl.

Party 009

Zu allem gibt es kleine Beilagen, wie scharfe Gurken, Bohnen, Sprossen, Glasnudeln und vieles mehr. Die Preise sind extrem moderat, die Hauptgerichte liegen bei 7 €. In diesem Restaurant wird eine beeindruckende Vielfalt geboten, nicht auf höchstem Niveau, das gibt es manchmal in den alt eingesessenen koreanischen Restaurants besser, aber doch durchaus lohnend auszuprobieren.

Gneisenaustr.8, 10961 Berlin, 030-48827992


Yumcha Hereos

30. Oktober 2009
4 Kommentare

Berlins Mitte ist hipp und die Gegend um die Torstraße noch hipper. Da bietet es sich an, mit hippen Restaurants auch gleich zu expandieren. Die Betreiber vom Toca rouge, einem innovativen Chinesen in der Torstaße, haben einen zweiten Laden im Weinbergsweg aufgemacht. Und da Berliner ja was auf ihre Weltoffenheit geben (siehe der Blog: wie werde ich ein Berliner) heißt der Laden nicht etwas Dim Sum Hereos,  sondern chinesisch politisch korrekt Yumcha Hereos. Das heißt nämlich Tee trinken, und zum Tee reicht man dann eben Dim Sums, kleine Teigtäschchen, und die sind ganz köstlich. Es gibt sie mit diversen Füllungen, mit Fleisch, Garnelen, Ingwer, Gemüse, gebraten oder gedämpft, aber es gibt auch größere Hauptgerichte, wie wirklich legendäre Rippchen. Man wird auch animiert, immer mehr zu bestellen, weil man in die Küche schauen kann, und lauter Bastkörbchen mit leckerem Inhalt auf einen warten. Die Einrichtung ist ansonsten schlicht, sehr modern, (unbedingt auf die Toiletten gehen!)und ist eine Mischung aus Imbiss und Restaurant. Es ist kein Ort zum stundenlangen Verweilen, doch durchaus ein Ort zum Wiederkommen.

http://www.yumchaheroes.de/

Weinbergsweg 8, 10119 Berlin, Tel.: 030-76213035


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Oyster Bar

18. Oktober 2009
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The Oyster Bar at Grand Central Station in New York is amazing. If you come from Berlin, you cant belive, that there are at least 20 different kind of oysters to taste. The best place is at the bar, where you can watch the crew, while they are working. Better than TV.

NY 010

You can also try different stuff, but we sticked to the oysters. Each of us had 6 different oysters, a lot of them from the area arond New York or the east cost, they tasted all delicious but they were all unlike each other. You get various sauces, my favorite was with small onions and vinegar. If I would have to commute via Cetral Station, I would be here every day.

NY 012

http://www.oysterbarny.com/


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Broeding

12. Oktober 2009
3 Kommentare

Das Broeding ist eine geheime Institution ohne Schicki-Micki Quatsch in München. Seit 20 Jahren werden hier österreichische Weine gereicht, zusammen mit einem täglich wechselnden 6-Gänge-Menü. Zu unserem Leidwesen waren wir nicht so hungrig, da wir mittags in Tantris waren, ok. nicht wirklich schlimm, so dass wir nur 3-Gänge bestellten. Dabei erfuhren wir auch, dass der Koch früher im Tantris gekocht hat. Und so schmeckt es auch, total lecker, wir hatten frische gegrillte Sardellen mit selbstgemachten Pestos, einmal aus der Kresseblüte, dann aus den Kresseblättern, irre, dann gab es einen Eintopf mit Kapaun, Vongole-Muscheln und Fregola, das sind kleine runde Nüdelchen aus Sardinien. Zum Schluss folge ein Tarte aus Valrhona-Schokolade, Valrhona-Mousse und eingelegten Birnen, göttlich.

München 015

Die Küche ist extrem kreativ, ohne abgehoben zu sein, aber alles hatte ich in dieser Form noch nie gegessen. Aber das Beste war die Weinbegleitung. Wir bekamen einen flight sehr interessanter österreichicher Weine, u.a. einen roten Veltliner, einen Sauvignon, der eher südhalbkugelig schmeckte, einen sehr bemerkenswerten Weisswein, der die Noten von trockenem Sherry hatte, und noch einiges mehr. Die Beratung war super kompetent und auch super nett. Überhaupt, alle dort waren so freundlich, dass wir vermuten, sie gehören einer Sekte an, ich nehme an, der Bachanten-Sekte. Ich trete bei! Denn selten habe ich ein Restaurant so gut gelaunt und wohlgenährt verlassen.

München 016

Um in die heiligen Hallen zu kommen, sollte man unbedingt reservieren; die Straße selbst liegt zentral, aber nicht direkt in einem Szeneviertel, was auch das Publikum sehr sympatisch machte.

http://www.broeding.de/


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