Lady Delicious

Whisky-Dinner

24. November 2009
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Whisky-Dinner sind gerade angesagt, ich hatte schon einiges darüber gelesen, u.a. in enem schönen Artikel im Tagesspiegel, war aber noch nie in den Genuss gekommen, Whisky zum Essen zu trinken, eher vorher oder nachher, bis auf eine einzige Ausnahme in Bowmore, wo ich eine überbackene Auster bekam und dazu eben den namensgebenden Whisky des Ortes. Das war recht lecker und so war ich hocherfreut, an einem Dinner im Regents teilnehmen zu dürfen, welches Whiskys von Diageo mit Küche von dem 2-Sterne-Koch Christian Lohse verband, hmmm. Es gab einen 12jährigen Linkwood zu Steinpilzrisotto, Oban, 14 Jahr, zu Perlhuhnbrust, 16jährigen Mortlach zu Käse und Cardu, 12 Jahre zu wärmem Schokotörtchen. Das alles schmeckte erstaunlich gut. Wie bei Wein, so kann auch hier ein positver Synergieeffekt zwischen Speis und Trank entstehen. Nur ergibt sich das Problem, dass man gewöhnlich mehr Flüssigkeit beim Essen zu sich nimmt als 2 cl. Da ich Whisky eher unverdünnt mag, würde das wohl auf Dauer ein kleines Leberproblem geben. Egal. Der Abschluss war gleichzeitig der Höhepunkt des Abends, denn wir durften auch noch „The Masters Choice, Single Cask Selection“ probieren. Die daran beteiligten Destillerien füllen jeweils nur ein einziges Fass ab, welches dann in diese Sammlung geht, welches die besondere Eigenart der Destillerie wiedergeben soll, aber mit einem besonderen Twist: Lagert der Whisky z.B. regulär im Bourbon-Fass, so wird eventuell ein Sherry-fass genommen und umgekehrt. Der für mich absolute Favorit war dabei der Mortlach, wirklich traumhaft, ausgewogen und harmonisch, mehr, mehr, mehr!!

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Bar Convent

Trinken, trinken, trinken, das war wohl das Motto der letzten Tage, arme Leber! Es fing mit einer super interessanten Gin Verkostung im Lebensstern an, bei der Phil Duff und Mike von der Triobar einen tollen Überblick über die verschiedenen Sorten und Arten von Gin boten, ganz phantastisch ein ganz alter Old Tom Gin, den wir dann leider ausgetrunken haben, und somit ist er für immer weg. es ging weiter zu den Travelling Mixologist in die Admiralsbar und den dazugehörigen Club, der aber noch ein wenig provisorisch war. Die Bar machte schon einen guten Eindruck, und ich hoffe, dass man dort von Gonzalo bald bemixt werden kann. Die Veranstaltung selbst fand ich dann weniger spannend. Bei der Masse litt dann doch die Qualität  der Drinks.

Also, husch, ins Bett, und schnell erholt, und auf zum Bar Convent. Leider waren wir, und nicht nur wir, recht pünktlich, was mit einer Endlosschlage und dem Kommentar der Veranstalter belohnt wurde, sie hätten nicht damit gerechnet, dass so viele schon so früh kommen. Auf den Schreck gleich ein Drink, es gab Bloody Mary am Diageo Stand, bei der man sich das Salz und den Pfeffer aussuchen konnte, super Idee, bitte, bietet das doch mal in Bars an, ich wäre Fan. Aber man ist ja auch zur Bildung hier, also auf zum Tasting, 18 Sorten Rum, Dave Broom, der Vortragende, tanzte förmlich den Rum, und überzog 1 1/2 h, aber von mir aus hätte das noch länger dauern können. Mein Favorit war der  Mount Gay XO.

Bar Convent 019

So gestärkt, konnte es weiter gehen mit diversen leckeren Drinks, u.a. ein göttlicher Pisco sour, gemixt von Torsten aus dem Vis a Vis. Abends gab es dann diverse Anlaufmöglichkeiten inder ganzen Stadt. Berlin hat bezüglich der Barszene wirklich viel zu bieten.

Den nächsten Tag haben wir dann erstmal verschlafen, als wir zum Bar Convent kamen, gabs dann auch keine Schlange. Der Tag verlief dann ähnlich, noch ein Tasting, aber diesmal Rhum und Cachaca, nur 17 Sorten, und nur 1 h überzogen. Abends versagte dann die Leber, Ende!


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Tequila-Tasting

17. September 2009
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Tequila ist eine immer noch sehr unterschätze Spirituose, bei der man an rote Hüte und Kopfschmerzen denkt. Um dem abzuhelfen, fand in der Triobar, oh, nein, der Casa de Agave Azul, ein Tasting statt, welches 156 Gläser verbrauchte:

Zuerst einmal erfuhren wir aber recht Nützliches über die Entstehung, der Gott Quetzalcoatel raubte die Enkelin einer sehr bösen Himmelsgötting, die wurde aber leider, aber erst, nachdem sie 400! Kinder gebar (sie hatte auch 400 Brüste), von ihrer Großmutter zerstückelt, und aus ihren Überresten und den Kindern, genannt Kaninchen, wuchsen Agaven. Ist man in Mexiko betrunken, sagt man, man hat 400 Kaninchen, na, dann cheers. Wir mussten nicht verdursten, folgendes gab es zu verkosten:

4 biancos, das sind Tequila ohne Lagerung, 4 reposados, diese Tequilas werden mindestens 2 Monate gelagert und 4 anejos, die mindestens 1 Jahr gelagert werden müssen.

Brüssel 019

Tequila stammt aus einer ganz bestimmten Region in Mexiko um den Ort Tequila herum, wird nur von einer ganz bestimmten Agavensorte hergestellt, diese erntet man nach 8-12 Jahren, dann wird das Herzt der Agave erhitzt, der Saft ausgepresst, vergoren, 2-3 mal destilliert und dann in Eichenfässern gelagert oder nicht.

Der Unterschied ist gewaltig, mir haben die Reposados am besten geschmeckt, wenn Tequila zu lange im Fass lagert, verändert er sich sehr stark und der Agavengeschack geht verloren, ist er gar nicht gelagert, ist er m.E. noch etwas rau, aber so war für jeden Geschmack was zu finden.

Damit wir nicht vor Hunger starben, und gerade mir passiert das besonders häufig, gab es auch noch tequila-infusioniertes Essen. Chili ohne Carne, aber eben mit Tequila und Schokoldae, göttlich, Kaiserschmarrn mit Agaven-Sirup, Pflaumen in Tequila eingelegt, war alles sehr lecker, mehr, mehr, mehr!


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Köpenicker Whisky Herbst

9. September 2009
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Alljährlich treffen sich die Whisky-Freunde zum fröhlichen Verkosten beim Köpenicker Whisky-Herbst. Unzählige Austeller bieten eine schier unendliche Möglichkeit, die edlen Tropfen zu probieren. Das alles auf freier Wiese mit musikalischer Untermalung, fast wie in der Highlands. Aber ist der Weg dort zum nächsten Whisky weiter als hier.

wu 011

Man bekommt Raritäten geboten, die es sonst nicht so einfach zu haben gibt. Mein absoluter Favorit war ein 34 Jahre alter Fettercairn. Von dieser Destillerie habe ich vorher noch nie gehört. Der absolute Traum. Diese Flasche mußte ich mein Eigen nennen. Jetzt ist das Bankkonto leer, aber ich habe ja Whisky zum trösten.

wu 015


Bacardi Martini Grand Prix

2. September 2009
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So sehen Sieger aus:

Bacardi 054

Im hippen Tape Club wurde der Bacardi Martini Grand Prix ausgetragen. Coole location und coole Veranstaltung, außerdem waren 2 von 3 Siegern Berliner Bartender, sieht doch gar nicht so schlecht aus, in der Stadt. Leider wandert der 1. Preis im Oktober aus, also schnell noch mal in die Bellini-Lounge zum Trinken. A pro po trinken, ich war sehr neidisch auf die Jury, die alle Drinks verkosten durfte. Leider wurde das Publikum dem Event nicht ganz entsprechend bemixt. Ansonstens wars spannend, ich übe zu Hause schon Ski fahren, um in der Shochu Bar mithalten zu können :-). Weitere Infos gibts auch bei Mixology.


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Rum Grand Prix

26. August 2009
2 Kommentare

Die Triobar und der Rum Club luden zum weissen Rum Grand Prix ein.  Anlass war ein Disput zwischen dem Bacardi Brand Manager und einigen Barmixern. Um vorurteilsfrei über weissen Rum diskutieren zu können, gab es eine Doppel-Blind-Verkostung von 8 verschiedenen Rumsorten, so dass keiner wusste, was er trank. Das beanspruchte bei einer Teilnehmerzahl von knapp 20 Leuten schon einige Gläser:

Rum und Kaiserinnen 021

Da ich bisher kaum weissen Rum pur verkostet habe, war ich doch überrascht, wie unterschiedlich die Geschmacksvarianten hier sein konnten. Es gab Nuss- und Schokoladenaromen, Zitrus, Himbeere, Teer, Wodka, und vieles mehr zu schmecken.

Mein Geschmack liegt anscheinend im Mainstream, denn ich habe bei den 3 ersten Plätzen genau so geurteilt, wie das Ergebnis der Gesamtauswertung. Sieger wurde mit Abstand Cartavio Silver, gefolgt von Brugal Blanco, der einen ganz köstlichen Nutella-Geschmack hat (hmmmm, Kindheit!) und den 3. Platz belegte Havanna Club Anejo, Bacardi lag im Mittelfeld, Verlierer des Abend war ganz eindeutig Old Pascas, der nur spritig und sonst nach gar nichts schmeckte.

Am Ende wurden die 3 Gewinner noch vermixt, mit Daiquiri, Mojito und grusel, Cuba Libre. Hierbei zeigte sich der Havanna Club bei den ersten beiden Cocktails überlegen, zur Cola passte natürlich der Brugal gut. Alles in allem ein sehr spannender Abend. Ich hätte nicht gedacht, dass es so viele Unterschiede bei weissem Rum gibt.

Wer mehr dazu lesen will, schaue beim Blog der Triobar Das Gastronom oder des Rum Clubs vorbei.


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Tanqueray Bartender Event

19. August 2009
4 Kommentare

Das Tanqueray Ten Bartender Event versammelte die einschlägigen Bartender Berlins in der Duke Bar in Köpenick  zum fröhlichen Wettangeln. Hier ein Auszug der Teilnehmer, Vollständigkeit wird auf Grund von Spiritualität nicht garantiert: Admirals Bar, Galander, Green Door, Homes Bar, Jansen Bar, Lebensstern, Marlene Bar, Rum Club, Rum Trader, Trio Bar, Universum Lounge , Vis a Vis, etwas verspätet noch Becketts Kopf. Wer heute eine Barführung durch Berlin machen wollte, hätte Schwierigkeiten.

Aber nun zum Ablauf: Allein der Weg war schon das Ziel. Wir trafen uns im Lebensstern, um dann mit einem Bus voller Gin Tonic, natürlich von Tanqueray, den langen Weg in den fernen Osten anzutreten. Irgendwie erinnerte es ein wenig an Klassenfahrt, nur viel besser. Angekommen, versammelten sich alle mit Angelruten bewaffnet am Wasser, um grüne und silberne Entchen mit Nummern darauf zu angeln. Es ging darum, möglichst schnell jeweils eine Ente jeder Couleur zu erbeuten.

Essen 062

Dann musste man die Nummern registrieren lassen und durfte sich erst einmal bei Speis und Trank erholen, bevor es zum Hauptteil des Events kam: Jeder Angler bekam über die Nummern der Entchen sowohl einen phantasievollen Namen eines Cocktails wie z.B. Anglerlatein (wie passen), Rotalgen-Cocktail, Kollege kommt gleich etc., als auch eine Spirituose zugelost und musste innerhalb von 5 Minuten eine Geschichte rund um den Namen als auch eine Cocktail erfinden und mixen. Glücklicherweise gehörte ich zu der Jury! Wir bewerteten die Geschichte, die Innovativität und den Geschmack des Cocktails. Harte Arbeit, es waren mindestens 20 Drinks. Als Sieger ging Herr Scholl vom Rum Trader hervor, der, souverän wie immer, in allen Disziplinen gleichwertig gut glänzte. Sehr dicht gefolgt wurde er von Ricardo aus dem Lebensstern, auf dem dritten Platz landete Lars von der Bar Galander. Danach durften wir uns endlich bei Gin Tonic erholen, bis der Bus uns gegen Mitternacht in heimatliche Gefilde zurück brachte. Der harte Kern zog noch weiter in die Green Door, ich gab auf. Aber es war ein toller Abend mit vielen spannenden neuen Cocktails, der sicher der Wiederholung bedarf.

P.S. Wer noch mehr über den Tanqueray Bartender Event lesen will, der schaue beim Blog von Mike aus der Triobar vorbei: Das Gastronom


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