Lady Delicious

Dae-Mon

30. November 2014
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Berlin hat eine neue Scene-Location. Fast wie in New York oder London fühlt man sich in diesem neuen Restaurant. Korean-Fusion ist das Konzept, welches vom gesamten ehemaligen Team des Hyatt unter Song Lee und dem Betreiber des trendigen, aber doch noch traditionellen Kimchi Princess, Hyan Wanner, hier umgesetzt wird. Man erkennt kaum den Eingang zu den heiligen Hallen, sehr dunkel, das Essen wie ein Gral beleuchtet.

SAM_0502Innen empfängt einen cooles Design und die offene Küche, fast fühlt man sich am Chefstable, nur der Abzug ist noch verbesserungwürdig.

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Die Speisekarte erscheint zunächst kryptisch und ist erklärungsbedürftig, aber der außerordenlich freundliche (mehr …)

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Alvis

26. Dezember 2011
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Das Restaurant Alvis im Hotel Albrechts Hof liegt in Mitte unweit der Friedrichstraße, aber jenseits der Massenströme, in einer ruhigen Seitenstraße. Das Haus blickt auf eine lange Tradition zurück, besteht schon seit 100 Jahren und beherbergte sogar schon Martin Luther King.

Die Speisen sind auch recht traditionell, wenn auch mit einem gewissen Twist. Man besinnt sich hier auf Brandenburger Spezialitäten, die man modern interpretiert . Das gelingt zu weilen, aber nicht immer. Das Pilzsüppchen als erster Gang des Dezembermenüs schmeckte gut, die Pilze waren frisch und variantenreich, die Suppe cremig. Das Problem stellte der Hauptgang dar, die Galantine von der Ente, eine in Brühe gekochte Rollpastete, war trocken, die Kartoffeln mehlig und der Wirsing mit Speck überwürzt. Der Nachtisch hingegen, selbst gemachtes Mirabellenkompott mit Cassis Eis, versöhnte wieder.

Der Service war freundlich, die Weinauswahl überzeugend. Alles in allem sicher eine Möglichkeit, mal in Mitte abseits der Szene solide und bezahlbar essen zu gehen.
http://www.alvis-restaurant.de/de/das-restaurant.html


Bar Raval

12. April 2011
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Das Viertel Raval in Barcelona entspricht in etwa vom Flair dem Berliner Bezirk Kreuzberg. Daher ist der Name der Tapas Bar sehr passend. Am Görlitzer Park hat Daniel Brühl seine Sehnsucht nach seiner zweiten Heimat gestillt und eine echte Tapas Bar ohne Volklorekitsch eröffnet: Chic, hipp, trendy, aber eben nicht schnösel-Mitte.

Eine offene Küche macht Appetit, am Tresen kann man stehen oder sitzen, aber auch im etwas gesetzteren Restaurantbereich, und kleine, sehr leckere Tapas verzehren. Es sind traditionelle Häppchen, Pimentos a la Patron, Chorizo, Tortilla u.ä., alles frisch und schmackhaft; nicht unbedingt innovativ für Barcelona, für Berlin aber schon.
Man möchte gerne weiterziehen, wie in Spanien, leider geht das noch nicht, aber es ist ein Anfang.

Bar Raval


Veröffentlicht in Spanien
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Grill Royal

16. Februar 2011
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Alle Jahre wieder versammelt sich das Berlinalevolk in Berlin und as usual auch im Grill Royal, the place zum sehen und gesehen werden, in meinem Fall wohl eher ersteres, :-(.
Man sollte unbedingt reservieren, sonst ist es recht schwer, die heiligen Hallen zu betreten. Aber die Mühe lohnt sich, vor allem wegen der Steaks. Schnell vergisst man all die Stars und Sternchen, wenn so ein Porterhouse-Steak vor einem liegt. Vorher kann man es noch in der Vitrine bewundern, in welcher es lagert oder zuschauen, wenn es gebraten wird, die Küche ist zu meiner Freude verglast und das ist besser als jedes Kino. Es gibt Wagyu-Beef, dry-aged american prime cut, alles was den Steakfreund in Begeisterung versetzt und kurzzeitig den Flug nach New York spart.



Mein favorite ist das schon erwähnte Porterhouse, was man zu zweit isst, man sollte sich also keine vegane Begleitung suchen (wer will das auch), medium rare lacht es einen an und zerfließt auf der Zunge, hinterlässt dabei leckere Grillaromen und ergänzt sich hervorragend mit der köstlichen Sauce Bernaise und streichholzdünnen Pommes. Da lässt man doch glatt den nächsten Film verstreichen und bestellt noch ein Dessert.

www.grillroyal.com


Veröffentlicht in Steak
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Pret a diner

Berlin hat endlich ein Restaurant, was mit New York mithalten kann, leider nur für 6 Wochen, dann ist es wieder weg. In der alten Münze im Rahmen der fashion week ist dieses Provisorium entstanden. Man geht durch unterirdische Gänge, durch Tresorräume, begleitet von Kerzenschein, um dann in einer coolen  Bar mit ganz vielen, leider leeren Champagner-Flaschen zu landen. Leider ist die Bar auch kalt, aber wir mussten nicht lange warten, um in die heiligen Hallen gelassen zu werden. Um dort allerdings hinzugelangen, ist einiger virtueller Aufwand nötig. Im Internet muss man ein Passwort beantragen, dieses wird einem einige Tage später zugesand, erst dann kann man einen Tisch reservieren. Aber die Mühe hat sich gelohnt: Das Restaurant empfängt in Kerzenschein, mit designten provisorischen Möbeln, hier ist es auch warm und geradezu gemütlich. Das Publikum ist hipp, aber schon eher über 30, der Service erstaunlicherweise null schnöselig sondern extrem freundlich.
Nun zum Essen: 3 x 2 Wochen kochen teilweise besternte Köche aus Frankfurt, Berlin und Hamburg ein dreigängiges Menü für 39€. Wir versuchten gleich den ersten Koch. Es gab: Bachsaibling mit Wasserkressemousse und geraspelten Pumpernickeln, die in Pulpotinte geschwärzt wurden, dann folgte Romanesko mit Fichte, und ein fantastischer Hauptgang, butterweiches, rose gebratenes Lamm mit Petersilienschaum. Zum Nachtisch probierte ich noch diverse köstliche Schokoladenvariationen.
Das alles hat mir so gut gefallen, dass ich wohl auch noch die anderen Köche testen muss, es bleiben nur noch 4 Wochen!


Tim Raue

5. November 2010
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Tim Raue hat sich selbständig gemacht, endlich, der Kolibri, aus dem Käfig entflogen, ist Logo des Restaurants und zugleich Symbol der Freiheit. Zurück zu seinen Wurzel hat er das Restaurant in Kreuzberg eröffnet. Die Einrichtung ist chic, aber nicht steif, hell, offen. Das Servicepersonal wurde vom Ma gleich mitgenommen, so dass es diesbezüglich keine großen Veränderungen gibt. Die gibt es jedoch bei den Weinpreisen, die jetzt wesentlich kundenfreundlicher kalkuliert sind. Nun zum Wichtigsten, dem Essen: Auch hier sind wenig Veränderungen zum Ma festzustellen, was durchaus erfreulich ist. Alle Speisen sind als moderne Interpretation der asiatischen Küche zu verstehen und unglaublich gut umgesetzt. Man muss allerdings einen Hang zur Schärfe haben, um die Küche schätzen zu können.
Das Mittagsmenü zählt zu den besten Deals der Stadt. Für 38 € werden drei Gänge auf Sterneniveau angeboten, wobei man auch drei Hauptgänge wählen kann. Zum Anfang fiel die Wahl auf Dim Sums, gefüllt mit Hummer, Karotte und Ingwer, gefolgt von Kabeljau in Sojasud und dann der überragend schmeckenden Pekingente. Alles traumhaft, zum Nachtisch reichte die Zeit leider nicht. Aber es wird sicher bald ein nächstes „Mahl“ geben.
Tim Raue


Daruma

Der Westen Berlins hat viele gute asiatische Resturants zu bieten. Die Uhlandstraße ist einspezielles El Dorado. Hier gibt es jetzt auch einen sehr ahthentischen japanischen Imbiss. Die Gäste sind fast alles Asiaten, wir waren die einzigen Langnasen. Es gibt nur eine kleine Speisekarte und der Laden schließt um 20:00, es ist übrigens wirklich ein Laden, für japanische Spezialitäten. Was gekocht wird, ist ganz köstlich: Udon-Suppe mit selbst gemachten dicken Nudeln, Bento-Box, eine Lunchbox mit gemischtem Inhalt, z.B. eingelegtem Gemüse, Tempura-Garnelen, Seetang und vieles mehr. So ist man wirklich in Japan, ich war letztes Jahr dort, und so sieht ein schneller Lunch aus:

Brüssel 016

Brüssel 017

Daruma, Uhlandstr.61, 10719 Berlin, 030-8736131


Veröffentlicht in Japanisch
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Aroma

Ein weiterer Chinese im chinatown der Kantstr. und zwar ein guter. Die Öffnungszeiten gehen bis tief in die Nacht, um 2:00 morgens findet man hier durchaus noch viele hungrige Chinesen, aber auch schon früh wird man mit köstlichen Dim Sums versorgt,  um 12:00 mittags, am besten Sonntags, ist dies eine phantastische location, um asiatisch zu brunchen. Man sieh, fast rund um die Uhr wird man authentisch chinesisch versorgt. Häufig fallen hier größere Gruppen von Chinesen ein, die sich an runden Tischen niederlassen, und die Speisekarte rauf und runter bestellen, hmmmm.

Kantstr. 35, 10625 Berlin, 030 37591628


Dos Palillos

9. April 2010
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Berlin hat eine Neuentdeckung zu bieten,  Dos Pallilos, zwei Stäbchen, heißt das Restaurant im Hotel Casa Camper und überrascht mit einem Konzept, was es bisher in der Hauptstadt nicht gab. Es ist das zweite Restaurant eines Küchenchefs aus Barcelona, Albert Raurich, der bei Ferran Adria, dem Molekularguru, gelernt hat. Man sitzt an einem langen Tresen wie in einer Bar und kann den vielen Köchen zuschauen, wie sie unendlich viele kleine Köstlichkeiten zubereiten. Eigentlich bekommt man Tapas, aber asiatische. Man kann zwischen einem 12- und einem 16-Gang Menü wählen (45 € o. 60 €), und bekommt die entsprechende Anzahl von Häppchen. Das Prinzip läuft darauf hinaus, dass man sich alles teilt, also eigentlich von einem Tellerchen ißt. Nur kein Futterneid, man wird satt. Es gab: Karamelisierte Walnüsse, gebackene Wantans, jap. Salat mit Reisessig mariniert, vietnamesische Sommerrollen, Seeteufelleber in Ponzusauce, Onsenei, bei 63 Grad 30 min gegart, Tempura von Lotuswurzeln, Dumplings, selbstzurollende Maki, Gyoza, Tintenfischgemüse, Burger mit Ingwer, kantonesische Rippchen, und 2x Dessert. Alles hatte einen ungewöhnlichen Twist und war super lecker. Dazu gibt es eine gute Weinauswahl und phantastische Cocktails.

http://www.casacamper.com/berlin/dining/dospalillos-de.html
Weinmeisterstr.1, 10178 Berlin, 030-20003413


Veröffentlicht in Asiatisch
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Basim

19. März 2010
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Östlich der Prenzlauer Allee tut sich was. Neben dem hier schon beschriebenen Femminamorta hat seit neuestem das Restaurant Basim eröffnet. In schönen Altbauräumen bei edel-schlichtem Ambiente bekommt man ambitioniertes zu speisen. Die Auswahl ist international, es gab eine Terrine von Ratatouille-Gemüse, Bulgur mit gefüllter Zucchini-Blüte und bretonische Seezunge mit Meerrettich-Rote Beete Schaum. Es folgten eine variantenreiche Käseauswahl und Zimtbällchen mit Zwetschgen. Alles war sehr lecker, dazu gibt es 6 offene Weine, die man auch vorher probieren durfte, und Flaschenweine zu durchaus zivilen Preisen um 22 €. Das Essen ist nicht unbedingt preiswert für die Gegend, aber jeden Cent wert. Menuangebote gab es leider noch nicht, aber das kann ja noch kommen. Für die Gegend ist das Restaurant ein definitiver Gewinn.

Restaurant Basim
Immanuelkirchstr 7 / Ecke Winsstr.65
10405 Berlin
030-40056821


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